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Das Glockenspielhaus
1884 |
Gottfried Maurer, Besitzer der Spirituosenfabrik Emperger, erwirbt das Haus am Fliegenplatz. |
1903 |
Gottfried Maurer lässt von Friedrich Sigmundt nach nieder-ländischem Vorbild das Glockenspiel errichten. Die Eisen-konstruktion wurde von Waagner Birò ausgeführt, die Glocke lieferte die Hofglockengießerei Peter Hilzer aus Wiener Neustadt. |
1905 |
Die Figuren „Tanzendes Steirerpaar“ von Georg Winkler zeigen sich zu Weihnachten erstmals in den Bogenfenstern, begleitet von volkstümlicher Musik, der Hahn über der Uhr schlug seine Flügel. Der Platz wird in Glockenspielplatz umbenannt.
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1929 |
Nach dem Tod von Gottfried Maurer wurde das Glockenspiel testamentarisch an die Stadtgemeinde Graz vererbt, mit der Verpflichtung die Anlage zu erhalten. |
2002 |
Die LEIKUME Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Graz, erwirbt im Frühjahr das unter Denkmalschutz stehende Haus und baut es zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum aus |
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Das Spiel- und Uhrwerk
Dreimal am Tag setzt ein kleiner Hebel über zwei Gewichte von je 200 kg die Spieltrommel in Bewegung. Sie wiegt 800 kg, 800 Stahlstifte stehen zur Verfügung um die unterschiedlichen Melodien zu setzen. Im 1. Weltkrieg wurden die 24 Glocken durch Bezahlung eines Lösegeldes von 50.000 Kronen gerettet, 1943 hat man sie eingeschmolzen Kriegsmunition statt heimatlicher Klänge. Für 13 Jahre war das beliebte Spiel zum Schweigen verurteilt Grassmayr in Innsbruck schuf dann die neuen Glocken die Kleinste wiegt 5,5 kg, die Größte 173 kg.
Seit dem 2. September 1956 begeistert das Glockenspiel wiederum täglich um 11.00 Uhr, um 15.00 Uhr und um 18.00 Uhr mit drei Melodien die Grazerinnen und Grazer sowie die Gäste.
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